Hypnotherapie bei Ängsten und Panikstörungen

Angststörungen gehören zu den häufigsten psychischen Störungen. Ca. 40 % aller Psychotherapie in Anspruch nehmenden PatientInnen gehören zu dieser Diagnosegruppe. Agoraphobie, spezifische und soziale Phobien, generalisierte Angststörungen und Panikstörungen: Welche Gemeinsamkeiten und Unterschiede bestehen hinsichtlich der therapierelevanten Diagnostik und daraus abzuleitenden hypnosepsychotherapeutischen Behandlungsansätze?

In diesem Seminar werde ich die unterschiedlichen ätiologischen Bedingungen beschreiben, unter denen Angst- und Panikstörungen entstehen können. Je nach ihrer Genese und Funktion im psychischen Haushalt der Hilfe Suchenden bieten sich unterschiedliche Schwerpunkte in der hypnotherapeutischen Behandlung dieser Störungen an. Ich werde zeigen, auf welche Weise die Hypnotherapie die verschiedenen Behandlungsansätze integrieren kann. Diese umfassen (1) die Psychoedukation, die »Erste Hilfe« sowie kognitive Strategien zur Angstregulierung, (2) effektive hypnotische Möglichkeiten zur vegetativen Selbstberuhigung und verhaltensorientierte hypnotische Interventionen zur Symptomkontrolle und (3) die psychodynamische Konfliktbearbeitung und psychoökologische Klärung der Bedeutung der Angstsymptomatik im seelischen Haushalt und systemischen Umfeld der PatientInnen.

Alle Behandlungsansätze beruhen auf der Absicht, die in der Symptomatik liegenden Ressourcen für die Therapie zu utilisieren. Der Schwerpunkt des Seminars liegt auf der Demonstration und praktischen Übung der hypnotherapeutischen Behandlungsansätze. Eigene Fälle sind willkommen.

Dozent
Dr. Matthias Mende, Salzburg

 

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